Kurze LEBENSGESCHICHTE

1952 geboren…

Das ist schon lange, lange her.

Ich bin ein Kind der Küste, in Bremerhaven geboren und dem Wasser immer verbunden geblieben. Mein Vater war Kapitän und meine Mutter Hausfrau mit fünf Kindern – ich bin die älteste. So, einige psychologisch Begeisterte können jetzt schon einige Aussagen über mich machen: Die Älteste, Vater selten zu Hause bedeutet, dass Verantwortungsbewusstsein angenommen werden kann – darauf komme ich später noch zurück!

 

Obwohl ich sehr gute Note in der Schule hatte, konnten sich meine

Eltern nicht vorstellen, dass es Sinn machen könnte, dass ein Mädchen das Abitur macht – darunter habe ich damals sehr gelitten. Vielleicht war das der Ursprung für meine Begeisterung, immer weiter zu lernen – bis heute.

 

Nach dem Besuch der Mittelschule (heute Realschule) machte ich eine Ausbildung zum Industriekaufmann – so steht es auf meinem Gesellenbrief, die Gleichberechtigung der Frau in der Sprache war 1971 noch weit entfernt -. Nach einigen Jahren im Berufsleben begann ich eine nebenberufliche Weiterbildung zur staatlich geprüften Sekretärin.

 

Inzwischen hatte ich geheiratet und zwei Kinder kamen später auf die Welt. Jetzt war es nicht mehr möglich, Vollzeit als Sekretärin zu arbeiten. Da tat sich eine Tür auf, die mir den Traum meiner Kindertage erfüllte: Als Quereinsteigerin konnte ich Lehrerin werden, und zwar im Bereich Wirtschaft. Vier Jahre lang arbeitete ich neben der Ausbildung als Lehrkraft für verschiedene Fächer in der Erwachsenenbildung. Seit 1982 unterrichte ich mit großer Begeisterung junge Menschen an einer kaufmännischen Berufsfachschule.

 

Jetzt haben Sie einige sachliche Daten über mich. Dieser Bericht sagt nichts darüber aus, wie meine Entwicklung war, die mich zu meiner jetzigen Bestimmung führte.

 

Ich wähle jetzt die Kurzform, denn die vielen „Zufälle“,

die mich zu bestimmten Menschen führten,

verschiedene Situationen erleben und durchleben ließen,

mir Bücher in die Hand legten, die ich nicht gesucht hatte, die mich aber fanden und

die mich Krisen durchstehen ließen, die meine Entwicklung förderten bzw. zu bestimmten Erkenntnissen führten,

die beschreibe ich an anderer Stelle irgendwann.

 

Hier also die Kurzform: In der Mitte meines Lebens habe ich mich nach einer schweren Krankheit entschlossen (auf Anraten meiner Ärzte) mich zu outen und meiner Familie mitzuteilen, dass ich in einer bestimmten Art und Weise hellseherische Fähigkeiten habe. Bis zu dem Tag war über Themen dieser Art in meiner Familie und in meinem sonstigen Umkreis nie gesprochen worden. Alles was galt, konnte mit unseren sieben Sinnen wahrgenommen werden und alles andere war unausgesprochen „Spökerkram“.

 

Ich weiß es noch wie heute: Meine Mutti, einer meiner Brüder, eine meiner Schwestern sowie mein Mann und ich saßen in der Küche meiner Eltern und ich sagte ihnen, dass ich mehr sehe und mehr höre, als das, was allgemein bekannt war. Ich könne Verstorbene wahrnehmen und mit ihnen sprechen, ich könne die Aura von Pflanzen, Tieren und Menschen sehen und daraus ablesen, wo z. B. die Menschen ihrer Lebensaufgabe nicht nachkämen. Ich könne sowieso die Lebensaufgabe des einzelnen Menschen sehen und noch einiges mehr.

 

Nach einer kurzen Zeit des Schweigens sagte meine Mutti: Gott sei Dank, spricht das mal jemand an, denn das kann ich auch alles. Meine beiden anwesenden Geschwister bestätigten ebenfalls, dass auch sie diese Fähigkeiten hätten, nur aus Angst geschwiegen hätten. Wir waren sehr gerührt und auch sehr betroffen, dass es so lange gedauert hatte, bis wir den Mut fanden, über Themen dieser Art zu sprechen. Sofort gingen wir daran uns auszutauschen, wie jeder einzelnen die geistige Welt (wir nennen sie so) auf die verschiedene Art und Weise erlebt. Wir stellten fest, dass unterschiedliche Begabungen vorlagen und die Arbeitsweisen sich ebenfalls unterscheiden. Später fanden wir heraus, dass auch unsere anderen beiden Geschwister ebenfalls diese Gabe hatten. Inzwischen arbeiten wir alle miteinander und entwickeln uns gemeinsam weiter. Wir haben später herausgefunden, dass in unserer Familie mütterlicherseits, und zwar aus der Linie meines Opas heraus (Vater meiner Mutter) diese Fähigkeiten in verschiedenen Ausprägungen vorhanden waren. Wir konnten dies bis vier Generationen zurückverfolgen. Meine Uroma ist für ihre Vorhersagen zweimal ins Gefängnis gekommen. Einmal ist dokumentiert, dass sie im ersten Weltkrieg Marinesoldaten aus der Hand gelesen hatte. Die Soldaten hatten gefragt, ob das Schiff, mit dem sie in den Krieg fahren sollten, zurückkäme. Das hat sie verneint. Daraufhin gab es eine Revolte, denn die Soldaten wollten nicht an Bord gehen. Das war so etwas wie Aufwiegelung – ich weiß die genaue Bezeichnung nicht mehr – und dafür ist sie verurteilt worden und kam eine kurze Zeit ins Gefängnis. Sie soll sehr gut aus den Händen gelesen haben….

 

Mein Mann hat eine andere Art von Wahrnehmung, auf die er sich inzwischen auch einlassen kann.

 

Wie habe ich entdeckt, dass ich diese Fähigkeiten hatte? Ich denke, dass ich sie schon als Kind hatte und mein Opa, der ja ebenfalls sehr hellsichtig war, diese entweder gesehen oder gespürt hatte. Er hat mir sehr früh als Kind bestätigt, dass um die Pflanzen herum ein Lichtschein war, dass die kleinen Wesen, die über die Grünflächen, Wiesen und Blumen flatterten Elfen waren. Dass es kleine Wesen in der Erde oder in den Baumwurzeln gab und wenn wir auf unseren Spaziergängen still saßen, dann kamen die kleinen Zwerge, Gnome oder Trolle und Opa hat sich mit ihnen unterhalten und so lernte ich, wie diese Begegnungen und Unterhaltungen stattfinden konnten. Bei ihm habe ich meine erste Ausbildung erhalten, ohne es zu wissen.

 

Nach seinem Tode ist er mir einige Tage erschienen in meinem Wohnzimmer. Er starb, als ich etwas älter als 18 Jahre war, astrologisch gesehen, erlebte ich damals meinen ersten Mondknoten (Erläuterungen hierzu an anderer Stelle in meinem Blog). Damals hat es mich erschreckt, heute erfreut es mich, ihn zu sehen. Er ist sehr weit entwickelt und sehr weit weg, deshalb nehme ich ihn inzwischen anders wahr – das ist wieder ein Thema für sich. Nach diesem Erlebnis mit meinem verstorbenen Opa, von dessen Erscheinen ich niemandem erzählte, hatte ich erstmal keine weiteren Erlebnisse dieser Art. Ich lebte ein „ganz normales“ Leben.

 

Als ich ca. 36 Jahre alt war – also 18 Jahre später – durchlebte ich eine schwere Krankheit, deren Heilung fünf Jahre dauerte. In dieser Phase erwachte meine Hellsichtigkeit mit einer Macht, die mich psychisch an den Rand meiner seelischen und emotionalen Möglichkeiten brachte. Noch heute bin ich den Ärzten und einem speziellen Menschen sehr dankbar, dass sie an mich glaubten und mich nicht für „verrückt“ erklärten und mich auch nicht unter Psychopharmaka stellten, sondern mir immer bestätigten, dass es Menschen mit den Fähigkeiten gäbe, wie ich sie jetzt bei mir entdeckte.

 

Ich durchlief viele Jahre, in denen ich eine Ausbildung erhielt, die hier auf dieser Erde nicht zu buchen ist und ich erlebte „Zufälle“, die, wenn wir sie in einem Film sähen, wir sagen würden „Das ist jetzt aber etwas zu dicke aufgetragen!“

 

Wo stehe ich heute? In den vergangenen Jahren habe ich Strategien/Vorgehensweisen/Herangehensweisen/Arbeitsweisen entwickelt, die dazu beitragen, meine hellseherischen Begabungen zur Klärung von unterschiedlichen Lebensproblemen optimal einzusetzen.

 

Inzwischen nutzen seit Jahren viele Menschen meine verschiedenen  Fähigkeiten. Begonnen habe ich innerhalb meiner Familie, dann kamen die Freunde und Bekannte hinzu usw. usw. Wie ein Stein, der ins Wasser fällt und dabei immer größer werdende Ringe bildet, wurde ich mit meiner Arbeitsweise immer bekannter in unserem Umkreis.

 

Jetzt stehe ich an dem Punkt, wo ich sage:

 

Ich bin ein Mensch für Menschen

 

und stelle mich und meine Fähigkeiten allen Menschen zur Verfügung. Ich würde mich freuen, auch Sie bald kennen zu lernen.